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Grünkohl der robuste

Brassica oleracea var. sabellica

Grünkohl gilt als typisch norddeutsch, allerdings stammt der Brassica oleracea var. sabellica ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Der Grünkohl ist wie der Name schon sagt ein Kohl und gehört somit zur Familie der Kreuzblütler - Brassicaceae. Grünkohl gehört wie Rote Bete, Steckrüben und Pastinaken zu unserem Wintergemüse.

Erntezeit

Grünkohl wird ab Ende September - die ganzen Wintermonate bis in den Februar hinein über geerntet und ist auch in dieser Zeit bei uns ab Hof und in unseren Gemüse - und Obstkisten hiesig. Durch seine Robustheit verträgt der Grünkohl Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius. 

Frost ein geschmacksträger?

Oft hört man, dass durch den ersten Frost ein Teil der im Grünkohl enthaltenen Stärke in Zucker umgewandelt würde, weshalb er nach den ersten Frost besser schmecken soll. Tatsächlich aber spielt Frost keine Rolle. Es kommt auf eine späte Ernte und länger anhaltende kühle Temperaturen an. Da Reifer Grünkohl kaum Stärke enthält, bildet sich durch Photosynthese Traubenzucker, welcher den Geschmack bildet.

Gesundheitswert

Nicht nur durch seine Robustheit ist Grünkohl der König unter dem Gemüse, auch bei seinem Gehalt an Eiweiß und Vitamin C liegt er ganz vorne. Darüber hinaus enthält er beachtliche Mengen an Kalzium, Vitamine E und Vitamin A.

Verwendungszweck

Typisch für Grünkohl ist der Kontrast aus derben und süßlichen Geschmack. Das traditionellste Grünkohl-Gericht ist bei uns: Grünkohl mit Pinkel und Salzkartoffeln.

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